Magnesiumbedarf Vitamin D

Magnesium als wichtiger Cofaktor von Vitamin D

Wie super-wichtig ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel bei der Abwehr von Infektionskrankheiten (insbesondere auch Covid-19) ist, habe ich schon in anderen Artikeln beschrieben. Nichts davon ist Schwurbelei, sondern alles wissenschaftlich untersucht. Leider werden diese einfachen hoch-effizienten Methoden der Immunstärkung nicht ausreichend publik gemacht. Dabei handelt es sich aus meiner Sicht um rein wirtschaftliche Gründe – das ist schade – denn kein Medikament ist ohne Nebenwirkung, erst recht nicht die neuartigen mRNA-Präparate, zu deren Applikation wir quasi in den letzten 2 Jahren durch mehr als fragwürdige Gesetzgebungen gezwungen wurden….

Willst du mehr über die möglichen Nebenwirkungen von mRNA-Präparaten erfahren, dann schau einmal hier: https://www.youtube.com/watch?v=QdpzNISfwyk

Aber nun zu erfreulicheren Themen – zum Sonnenhormon:

Damit Vitamin D im Körper seine volle Wirkung entfalten kann und aus der Speicherform in die aktive Form umgewandelt werden kann, wird Magnesium benötigt.

Über dieses ,,Supermineral“ Magnesium möchte ich dir heute mehr erzählen, denn ich liebe nicht nur Vitamin D, sondern auch alle anderen Nährstoffe ☺

Nährstoffverlust in Nahrungsmitteln

Viele Menschen sind heute mit Magnesium unterversorgt, da durch Überzüchtung und Überdüngung der Böden die heute verfügbaren Lebensmittel nur noch einen Bruchteil der Mineralstoffe von vor 100 Jahren besitzen. Ein prominentes Beispiel ist hier auch Selen (dazu an anderer Stelle mehr). So sank der Gehalt an Magnesium in den Lebensmitteln in den letzten 100 Jahren um ca. 80-90%. Hinzu kommt, dass wir durch unsere moderne Lebensweise tendenziell eher mehr Magnesium bräuchten – so wird Magnesium auch als ,,Stressmineral“ bezeichnet, da es dazu beitragen kann, bei vermehrter Stressbelastung (und Stress ist ja heute weit verbreitet) unseren Energielevel konstant zu halten oder, bei chronischer Müdigkeit, unsere Vitalität zu steigern. Als Alleskönner-Mineral hält es unsere Zellkraftwerke (Mitochondrien) auf Hochtouren und ist an der Aktivierung von über 300 Enzymen im Körper beteiligt. Es verbessert sogar die Verfügbarkeit von Serotonin – dem sogenannten Glückshormon.

Aber nicht nur unser stressiger Lebensstil führt zu einem vermehrten Magnesium-Verbrauch auf Zellebene – auch viele Medikamente sind wahre ,,Nährstoffräuber“.

Medikamente als Nährstoffräuber 

Viele, vor allem ältere Menschen, nehmen heute eine unglaublich hohe Anzahl von Medikamenten – jeder Facharzt verschreibt noch 1 Pille mehr und oft reicht es schon über Anzeichen einer Depression zu berichten, um mit einem Rezept für ein Antidepressivum die Praxis zu verlassen. 

So schaute ich erst in den letzten Tagen wieder fragend in das Gesicht einer 80-jährigen Patientin, die mir einen Medikamentenplan vorlegte, nach dem sie allein morgens über 10 verschiedene Medikamente nehmen sollte. Sie sei dann oft schon vor dem Frühstück ,,satt“ – verständlich und nicht ungefährlich, denn wie genau die einzelnen Substanzen miteinander interagieren, kann ab einer gewissen Anzahl kein Arzt mehr sicher sagen. Noch dazu entstehen Nebenwirkungen, die oftmals auf den hohen Nährstoffverlust durch die einzelnen Substanzen zurückzuführen sind. Medikamente, die zu einem Magnesiummangel und damit zu Müdigkeit und Energiemangel führen können, sind:

  • Antibiotika
  • Antibabypille
  • Antidepressiva
  • Bluthochdruckmittel
  • Diabetesmittel
  • Harntreibende Mittel (sog. Diuretika)
  • Abführmittel
  • Entzündungshemmer vom Cortisol-Typ

Auch weitere Symptome wie depressive Störungen, Angst, Kopfschmerzen/Regelschmerzen, Krämpfe, gestörte Nervenfunktion und eine unzureichende Vitamin D-Hormonwirkung (wie oben beschrieben wird für eine volle Wirksamkeit von Vitamin D Magnesium unbedingt benötigt) können in einem Magnesiummangel begründet sein. 

Viele dieser Medikamente werden von einer nicht geringen Anzahl an Menschen jeden Tag brav in Kombination und mit den entsprechenden Nebenwirkungen eingenommen. Dazu der Stress, die magnesiumarmen Lebensmittel – kein Wunder, dass unseren Zellkraftwerken da die Puste ausgeht. Nach offiziellen Zahlen besteht bei ca. 33 % der Bevölkerung Deutschlands ein Magnesiummangel, die tatsächliche Mangelversorgung dürfte aber weitaus höher liegen, da dieser Mineralstoff sich im Körper vor allem in den Zellen (Gewebszellen, Knochenzellen und Organzellen) befindet und daher schwer zu messen ist. Da Magnesium nicht nur die körperliche, geistige und seelische Belastbarkeit mit steuert, sondern auch unseren Hormonhaushalt reguliert, sollten wir unbedingt auf eine ausreichende Zufuhr (auch durch Supplemente) achten.

Welchen Magnesiumbedarf habe ich?

Nach den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollten Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren täglich 350-400 mg elementares Magnesium zuführen. Auf dem Gebiet der Nährstoffmedizin gibt es aber Viele, die eine noch höhere Zufuhr empfehlen – mind. 4-6 mg Magnesium pro Kilogramm Körpergewicht für Gesunde. Individuell kann der Bedarf auf bis zu 1000 – 2000 mg pro Tag im Rahmen bestimmter Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) ansteigen. 

Wie schon erklärt ist es heute schwierig, diese hohen Mengen rein über die Nahrung zuzuführen, trotzdem will ich dir hier noch einige magnesiumreiche Lebensmittel nennen: Viel davon finden wir zum Beispiel in grünem Blattgemüse und Salaten sowie Nüssen und Samen – besonders hervorzuheben sind hier Sonnenblumenkerne und Lein- sowie Hanfsamen.

Wenn du dich für eine Pflege deiner Zellkraftwerke als Zeichen der Wertschätzung für deinen eigenen Körper entschließt und beginnst, Magnesium zuzuführen, ist es wichtig die Dosis über den Tag verteilt einzunehmen und die Dosis langsam zu steigern, denn bei Überdosierung kann es manchmal zu Durchfall kommen.

Magnesium kannst du als Kapseln, Tabletten, Pulver oder Lösungen einnehmen, wichtig ist, dass du schaust, wieviel ,,elementares“ Magnesium tatsächlich in 100 mg deines gewählten Präparates stecken. Empfehlenswerte Verbindungen sind zum Beispiel Magnesiumglycinat und Magnesiummalat.

Du siehst – mit dem richtigen Wissen können wir im Alltag gut für uns sorgen und durch die Pflege unserer Zellen nicht nur körperlichen sondern auch psychischen (wobei ja immer alles miteinander verbunden ist) Erkrankungen vorbeugen – möchtest du eine individuelle Beratung, weil du zum Beispiel bestimmte Medikamente einnimmst und mit Nebenwirkungen kämpfst, melde dich bei mir – ich helfe dir gerne, weil ich von ganzheitlicher Medizin überzeugt bin und weil ich ein Gegengewicht zu ideologischer Gesundheitspolitik setzen möchte.

Hab viel Freiheit, Licht und Liebe!

Neurobiologie der Angst

Neurobiologie der Angst oder wieso und wie schnell der Drache Feuer spuckt

Heute möchte ich dir etwas über die Entstehung von Angst auf biologischer Ebene erklären. Angst wird von vielen Menschen als unangenehmes Gefühl wahrgenommen und wir wollen sie möglichst schnell wieder loswerden. Ich schreibe ja in meiner Vorstellung, dass ich verliebt in das Leben bin und so ist es auch, denn ich denke, dass alles im Leben einen Sinn hat und so soll auch die Angst uns primär vor Gefahren schützen. Wenn du drei Wünsche frei hättest, wünsch dir also nicht, dass deine Angst für immer geht – ohne Angst wären wir innerhalb weniger Minuten tot, sie sichert also unser Überleben. Wie angstanfällig (oder vielleicht auch sensibel) wir aber sind, hängt damit zusammen, was wir in unserer Prägezeit (Entwicklung) erlebt haben. Alles, was wir während unserer Entwicklung (primär im Kontakt zu unseren Bezugspersonen) erleben, wird im Gehirn als Erfahrung gespeichert, aber auch im übrigen Körper ,,verschaltet“. Dies wiederum führt zu sogenannten Glaubenssätzen (zum Beispiel: ich bin nicht gut genug oder ich bin die Schlaueste). Wir sprechen in Bezug auf den Körper auch vom sogenannten Körpergedächtnis (hierzu sicherlich irgendwann mehr).

Rein neurobiologisch ist es so, dass wir Reize aus unserer Umwelt (auch auf unbewusster Ebene) wahrnehmen und diese im Gehirn über den Thalamus (hier werden Sinneseindrücke verarbeitet) an die Großhirnrinde weitergeleitet werden. Das, was wir wahrnehmen, wird dann abgeglichen mit bereits vorhandenen Erfahrungen. Wie gesagt – alles, was die Natur sich ausdenkt, geschieht im Grunde immer für uns. Entscheidet unser Gehirn, dass Gefahr im Verzug ist und nur eine sofortige Reaktion unser Überleben sichern kann, wird sofort die Amygdala (der sogenannte Mandelkern) eingeschaltet. Dieser Teil des Gehirns wird auch als Angstzentrum bezeichnet. Sind wir einem gefährlichen Reiz ausgesetzt (nehmen wir als Beispiel einen Tiger, dem wir gegenüberstehen), bleibt keine Zeit für Interpretation. Die Situation ist neu und in höchstem Maße bedrohlich. Binnen Bruchteilen von Sekunden wird dann eine Stresskaskade initiiert. Es kommt zur Ausschüttung von Stresshormonen – Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. 

Und nun kommen wir zu meinem Freund dem Drachen, den du auf dem Foto gleich in 2 Varianten siehst. Ich mag Drachen – Drachen sind stark, Drachen sind mutig. Stellen wir uns vor, wir wären kein Mensch, sondern ein Drache und vor uns stünde ein Tiger. Auch für einen Drachen kann die Begegnung mit einem Tiger unschön enden, sein Angstzentrum ist alarmiert – wenn unser Angstzentrum alarmiert ist und wir mit Stresshormonen geflutet sind, verändert sich unsere Wahrnehmung – wir haben 3 Reaktionsmöglichkeiten: Kampf, Flucht und wenn beides nicht möglich ist – Erstarrung. Im Körper wird Überlebensenergie bereitgestellt. Drachen können bekanntlich Feuer spucken, und so würde ein Drache sich eventuell entscheiden zu kämpfen (das alles läuft natürlich unbewusst ab, denn für langes Abwägen bleibt keine Zeit im Sinne einer Entscheidungsfindung), würden wir das als Mensch probieren, stünden unsere Chancen eher schlecht. Aber vielleicht ist die Tür vom Käfig des Tigers nur 10 cm weit entfernt und wir könnten versuchen zu fliehen. Hat der Tiger uns schon am Schlawittchen, können wir kämpfen (wohl nur was für die Allermutigsten und für die, die sich blitzschnell in einen Drachen verwandeln können, das musst du aber vorher üben ;-)) oder erstarren, das heißt wir schalten uns selber ab, um den Schmerz nicht zu spüren, wenn der Tiger uns auffrisst. Das machen zum Beispiel auch Mäuse, wenn sie sich schon im Maul der Katze befinden.

Die Begegnung mit einem Tiger ist im Alltag doch eher selten und doch fühlen viele Menschen sich chronisch gestresst – ihr System ist quasi (wenn auch auf einem sehr viel niedrigerem Niveau) daueralarmiert. Innere Bilder und Gedanken oder eben Glaubenssätze können Stress im Körper auslösen, denn unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es sich um eine reale Gefahr handelt oder der Tiger (Angst vor Krankheit, Angst vor Ablehnung, Angst vor Krieg – die Liste ist endlos…) nur eingebildet ist – so stehen wir ständig ,,unter Strom“ und merken es noch nicht einmal. 

Wir lernen aus Erfahrungen – wie angstbereit unser Gehirn ist und was uns (vielleicht auch nur unbewusst) triggert und zu einer Anspannung im Körper führt, ist abhängig von unseren Erfahrungen, vor allem in Bezug auf unsere engsten Bezugspersonen. War die Bindung zu unseren Bezugspersonen unsicher (zum Beispiel, weil die Bezugspersonen selbst aufgrund traumatischer Erfahrungen überfordert waren), so ist es sehr wahrscheinlich, dass bereits beim Kind sehr früh angstvolle Energie im Körper gespeichert wurde, die nicht richtig abgebaut werden konnte. 

Es ist möglich, diese ungünstigen Verschaltungen im späteren Leben sanft zu lösen, zum Beispiel durch TRE (Tension & Trauma Releasing Exercises) – dazu bald mehr…

Warum ich das hier alles schreibe? Weil es mich interessiert, denn ich bin ja Ärztin, nicht wahr? Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit – ich möchte dir erzählen, dass ich selber in meiner Entwicklung wahrscheinlich viele eher ungünstige Verschaltungen in meinem Gehirn und meinem Körper abgespeichert habe – aber auch das ist nur die halbe Wahrheit, denn wir sind immer mehr und das Leben meint es gut mit uns – entscheidend ist nicht was dir passiert ist, sondern wieviel Verantwortung du für dich und dein Handeln übernimmst. Alles was einmal verschaltet wurde, kann sich lösen -unser Gehirn ist plastisch und kann wieder neu verschaltet werden – glaub an dich, steh wieder auf, erinnere dich daran wie wertvoll das Leben ist und lass dir nichts sagen. Kümmere dich um dich!

Hast du Fragen oder brauchst so ein schönes Drachenbild, um dich besser in einen hineinversetzen zu können, melde dich gerne bei mir!

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