Omega-3

Omega-3: Intelligenz ist essbar

antientzündlich und unentbehrlich für das Gehirn, Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System

Um deine zelleigenen regulativen Prozesse gut zu unterstützen und somit dein wundervolles Wesen vor Schaden zu bewahren, kannst du zu Beginn schon einmal über die regelmäßige Einnahme folgender Substanzen nachdenken:

  • 5000 IE Vitamin D
  • 100-200 Mikrogramm K2-MK7
  • 250 mg Magnesium (s. auch hier meinen Artikel zu Magnesium)
  • 15-30 mg Zink
  • 2000 mg Omega-3-Fettsäuren (DHA + EPA, bevorzugt aus Mikroalgen)

Dies sind Richtwerte, mit denen du aus meiner Sicht nicht viel falsch machen kannst – diese können natürlich individuell (je nachdem, welche Vorerkrankungen bereits vorliegen oder welche Medikamente eingenommen werden) sehr schwanken – wer also richtig viel für die eigene Zellgesundheit tun will, kann auch jemanden kontaktieren, der sich mit Orthomolekularmedizin auskennt, um die Versorgung des eigenen Organismus im Blut zu testen.

Gerade in den letzten 2,5 Jahren hat sich unser Leben erheblich geändert und mir ist klar geworden, wie wichtig es ist, aus der Fülle an Informationen, die uns rein theoretisch jederzeit zugänglich sind, gut auszuwählen und diese dann auch zu verarbeiten, bzw. in die eigene Lebenswelt sinnvoll zu integrieren. Hierfür ist auch essenziell wichtig, dass wir uns um die optimale Funktion unseres Gehirns proaktiv kümmern. Denn das menschliche Gehirn ist das komplexeste Organ, das die Natur je hervorgebracht hat, aber leider nutzen wir nur einen Bruchteil unseres geistigen Potenzials, und in der Tendenz kann man wohl sagen, dass wir in einer psychisch immer kränkeren und geistig ärmeren Gesellschaft leben.

,,Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia, 1879-1953)

Unser Gehirn benötigt 20% des Gesamtenergieverbrauchs, obwohl es im Durchschnitt nur 2% unserer Körpermasse ausmacht. Es hat einen sehr hohen Fettgehalt, > 50% der Trockenmasse des Gehirns besteht aus Lipiden (Fetten). Eine Schlüsselrolle bei allen geistigen Funktionen spielen die essentiellen Omega-3-Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure). Wenn du schon einige meiner Artikel gelesen hast, dann ist dir bestimmt aufgefallen, dass ich immer wieder chronische (oder stille) Entzündungen als Folge von chronischem Stress als Ursache vieler Erkrankungen erwähne. Omega-3-Fettsäuren wirken ausgeprägt antientzündlich und ermöglichen damit u.a. den Schutz unserer Telomere (dies sind die Schutzkappen auf unseren Chromosomen), d.h. sie wirken dem allgemeinen Alterungsprozess und damit auch der Entstehung degenerativer Erkrankungen entgegen.

Welche Funktionen erfüllt DHA im Gehirn?

Gerade unser Gehirn ist essentiell auf die tägliche Zufuhr von DHA angewiesen, denn denken ohne DHA wäre nicht möglich. DHA ermöglicht die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und sorgt für eine schnelle Signalübertragung an den Synapsen. Es fördert die Reparatur von Nervenzellen, blockiert den Untergang von Neuronen (Nervenzellen) und verbessert durch Verbesserung der Plastizität des Gehirns auch unsere Lernfähigkeit. Da DHA als hormonartige Substanz auch die Entstehung sowie das Wachstum neuer Nervenzellen stimuliert, ist eine ausreichende Versorgung auch gerade im Kindesalter für das Wachstum des Gehirns von entscheidender Bedeutung. Um bei unseren Kindern die Kreativität, das Selbstbewusstsein, die Willenskraft und das Durchhaltevermögen zu steigern, brauchen sie ausreichend aquatisches (marines) DHA.

Im Erwachsenenalter schützen wir uns durch ausreichend DHA ebenso vor Erkrankungen wie Alzheimer und anderen Demenzen sowie psychischen Erkrankungen, denn DHA reduziert oxidativen Stress und dessen Folgen.

Gibt es noch andere Funktionen, die DHA und EPA in meinem Organismus erfüllen?

Wie schon ausgeführt ist DHA extrem wichtig für die Funktion deines Nervensystems. Aquatische Omega-3-Fettsäuren (und dazu gehört ja auch EPA) erfüllen durch ihre antientzündliche Wirkung aber noch andere protektive Aufgaben im Körper. EPA ist Bestandteil aller Zellmembranen deiner Körperzellen. Je höher der Anteil an Omega-3-Fettsäuren in unseren Membranen, desto flüssiger bzw. mobiler werden sie – die Reaktionsfähigkeit sämtlicher Körperzellen wird gesteigert und unsere Blutgefäße werden geschützt, indem die Gefäßwände flexibel und elastisch bleiben – so wird dein Herz-Kreislauf-System geschützt und für einen normalen Blutdruck gesorgt.

Kann unser Organismus DHA und EPA selbst herstellen?

Obwohl DHA und EPA so sehr wichtig für uns sind (man spricht hier von essentiellen Fettsäuren), können wir sie nur extrem ineffizient und unzureichend selbst herstellen. Zu vermuten ist also, dass im Laufe der Evolution zunächst kein Mangel an diesen so wichtigen Nährstoffen geherrscht haben kann, denn obwohl aquatische Omega-3-Fettsäuren extrem wichtig für unsere intellektuelle, soziale und geistige Fitness sind, hat die Natur aus Gründen der Energieeffizienz darauf verzichtet, die Voraussetzungen zu schaffen, dass wir dieses antientzündliche Hirnelixier selbst herstellen können. Tatsächlich hat sich der Mensch im Laufe seiner kulturellen Entwicklung vom altsteinzeitlichen Fischer und Sammler zum neusteinzeitlichen Viehzüchter und Ackerbauer entwickelt – leider auf Kosten unseres Gehirns, denn ausreichend Omega-3-Fettsäuren finden sich vor allem in fettreichen Kaltwasser-Meeresfischen, und so ist diese Entwicklung mit einem sukzessiven Verlust an Omega-3-Fettsäuren und einer schrittweisen Verkleinerung des Gehirns einhergegangen. Es ist schon ziemlich erschreckend, aber Forscher gehen davon aus, dass im Laufe der Evolution das menschliche Gehirn beim Übergang von der altsteinzeitlichen Fischwirtschaft zur neusteinzeitlichen Agrarwirtschaft aufgrund des zunehmenden Verlustes der Fettsäuren um 11% geschrumpft ist. Überversorgt sind wir inzwischen nur noch mit Omega-6-Fettsäuren, die wir in vielen Speiseölen und tierischen Produkten finden und die einen eher entzündungsfördernden Effekt haben.

Ich esse jeden Tag Leinöl – reicht das nicht aus?

Leider nein, denn das von vielen empfohlene Leinöl hilft unserem Organismus nur wenig – die darin enthaltene Alpha-Linolensäure (ALA) kann nur sehr ineffizient zu EPA umgewandelt werden. Und aus diesem mühsam fabrizierten EPA wird wiederum ein noch geringerer Anteil in die für unsere Nervenzellen so essenzielle Fettsäure DHA umgewandelt. Pflanzliche Quellen (auch Chiasamen, Walnüsse und Rapsöl) sind somit so gut wie unbrauchbar, um dem Körper DHA und EPA zuzuführen. Bis auf eine Ausnahme, und die kommt wiederum aus dem Meer.

,,Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung; das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.“ (Blaise Pascal, 1623-1662)

Mikroalgen, wie Schizochytrium sp. sind Bestandteile des Planktons (Plankton altgriechisch für ,,das Umherirrende“). Plankton generell umfasst alle Organismen, deren Schwimmrichtung im Meer von der Strömung vorgegeben wird. Mikroalgen haben die fantastische Fähigkeit, aus Licht und Kohlendioxid aquatische Omega-3-Fettsäuren zu bilden. So können wir unsere bestehende biologische Abhängigkeit von der äußeren Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren durch aus Mikroalgen gewonnenes Omega-3-reiches Öl stillen. Während sich in den meisten Fischen durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere auch immer mehr toxische Schwermetalle, Pestizide und Mikroplastik anreichern, bietet die Zucht von Mikroalgen die Möglichkeit, Omega-3-reiches Öl auf ökologisch völlig unbedenkliche Art und Weise in unbegrenzter Menge zu produzieren. So können wir unseren Bedarf an DHA und EPA einfach durch die tägliche Zufuhr einer geringen Menge an Algenöl sichern und damit enorm vielen Erkrankungen präventiv entgegenwirken.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar interessante Fakten zu Omega-3-Fettsäuren darlegen – wie sie helfen, entzündlichen Prozessen und damit chronischen Erkrankungen entgegenzuwirken und unsere Gehirngesundheit fördern. Aus meiner Sicht kann DHA- und EPA-reiches Algenöl ein toller Bestandteil deiner täglichen Selbstfürsorge sein.

Tolle Produkte, weitere Informationen und einen sehr guten Kundenservice gibt es hier: www.norsan.de

Hast du weitere Fragen – melde dich gerne bei mir!

Vegetatives Nervensystem

Über die Entstehung unserer inneren Heimat als Folge unserer individuellen Entwicklung

Wenn wir uns gut um uns selbst kümmern wollen, ist meiner Meinung nach das hauptsächliche Ziel, einen Ort in uns zu kreieren, an dem wir uns ganz sicher und zu Hause fühlen, an dem wir mit uns selbst verbunden sind. Desto mehr wir mit uns selbst verbunden sind, desto eher können wir auch erkennen wenn gesamtgesellschaftlich Dinge in die falsche Richtung laufen. 

Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz versucht in folgendem sehr sehenswerten  Interview zu erklären wie es dazu kommen kann, dass latente in jedem vorhandene Ängste aufbrechen und nach Außen projiziert werden, wie es im Rahmen der Corona-Krise auf verschiedenen Ebenen der Fall gewesen ist:

Wie ich in meinem Artikel über die Förderung der Selbstheilungskräfte schon erklärt habe, entstehen Symptome oder Erkrankungen erst dann, wenn das Maß unserer individuellen Kompensationsmöglichkeiten überschritten ist. Symptome an sich sind nicht krankhaft – sie zeigen uns nur, dass unsere Lebensenergie nicht mehr frei fließen kann bzw. an einer Stelle blockiert ist. 

Sehr wichtig ist, dass wir nicht ständig aus unserem individuellen Stresstoleranzfenster fallen, das heißt, dass unser Nervensystem nicht ständig in einen dysregulierten (entweder Über- oder Untererregung) Zustand gerät. Das Stresstoleranzfenster ist ein Begriff, der von dem Professor für klinische Psychiatrie Daniel J. Siegel geprägt wurde. Prof. Siegel hat vor allem erforscht, wie sich das kindliche Gehirn im Kontext von Bindungserfahrungen entwickelt – je ungestörter unsere frühkindliche Entwicklung verläuft, desto weiter und stabiler wird unser individuelles Toleranzfenster, das heißt desto leichter können wir auf Reize reagieren, ohne dass unser vegetatives Nervensystem aus der Balance gerät. In diesem Sinne ist es nicht egal wie wir geboren werden, und es ist extrem wichtig, dass wir in den ersten Jahren unseres Lebens gut co-reguliert und gespiegelt werden.

,,Liebe ist Verantwortung eines Ich für ein Du.“ (Martin Buber)

Das vegetative Nervensystem 

Neuroanatomie bzw. Neurobiologie ist sehr spannend, denn Wissen ermöglicht uns zu einem gewissen Grad, uns selbst und unsere Emotionen besser zu verstehen und anzunehmen und dadurch auch mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. 

Das menschliche Nervensystem wird grob vereinfacht in ein zentrales und ein peripheres Nervensystem unterteilt. Zum zentralen Nervensystem zählen das Gehirn und das Rückenmark, das periphere Nervensystem wird in das vegetative und das somatische Nervensystem unterteilt. Um die Entstehung von Stress besser verstehen zu können, ist es hilfreich, zumindest in Ansätzen die Funktionsweise des vegetativen Nervensystems zu begreifen – dieses Nervensystem ist unserer willentlichen Kontrolle entzogen. Dies ist auch insofern sehr sinnvoll, als es in Anbetracht großer Gefahr nicht dem Überleben dienen würde, lange Zeit dafür aufzubringen auf Verstandesebene eine Reaktion abzuwägen – daher wird dieser Teil des Nervensystems also auch als autonom genannt. Welche Dinge wir allerdings als potenziell gefährlich wahrnehmen bzw. was unser autonomes Nervensystem in Alarmbereitschaft (auch unbewusst) versetzt, hängt von unseren individuellen Lebenserfahrungen ab. 

,,Safety is the presence of connection.” (Stephen Porges)

Vegetatives Nervensystem – Sympathikus und Parasympathikus

Nehmen wir an wir haben durch gute Bindungserfahrungen während unserer Entwicklung ein relativ weites Stresstoleranzfenster entwickeln können, dann unterliegt unser vegetatives Nervensystem ganz natürlich im Tagesverlauf Schwankungen zwischen An- und Entspannung, wir fühlen uns aber insgesamt trotzdem in Sicherheit und sind in der Lage die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Wir schwanken ganz natürlich innerhalb unseres Fensters zwischen dem sympathischen (aufladendem) und dem parasympathischen (entladendem) Anteil unseres vegetativen Nervensystems hin und her. Dabei ist Sicherheit immer ein sehr subjektives Erleben. 

Der sympathische Anteil ist grob vereinfacht dargestellt dafür zuständig, uns in Handlungsbereitschaft zu versetzen und Energie zu mobilisieren. Er erfüllt überlebenswichtige Aufgaben, wenn es um die Bewältigung von Gefahren geht, indem er bei entsprechendem Stress blitzschnell Energie für Kampf und Flucht bereitstellt.

In Ruhe und Entspannung übernimmt der parasympathische Anteil unseres Nervensystems die Führung. Der 10. Hirnnerv ist der Nervus Vagus und ein essenzieller Bestandteil dieses parasympathischen Systems. Er wird nochmals unterteilt in einen ventralen (vorderseitigen) und einen dorsalen (rückseitigen) Vagus. Stephen Porges ist Begründer der Polyvagaltheorie. Laut Porges ist dieser Teil unseres Nervensystems essenziell wichtig für das Verständnis der Entstehung von Trauma. Diese Dinge sind sehr komplex, daher werde ich sicher bald mal einen ganzen Artikel zum Nervus Vagus schreiben. Wichtig ist zunächst, dass du verstehst, dass jedes Individuum zwischen sympathischem und parasympathischem Anteil des autonomen Nervensystems im Tagesverlauf hin- und herschwankt. Auch die Körperfunktionen wie Atmung, Herzfrequenz und Stoffwechsel werden vom autonomen Nervensystem gesteuert.

Dysreguliertes Nervensystem als Folge von Trauma – alles was du fühlst ergibt Sinn

Dein Körper (und damit auch dein Nervensystem) versucht immer, dich in einer natürlichen Homöostase (einem inneren Gleichgewicht) zu halten. Man könnte das Leben auch als eine Art Fluss betrachten, und bei jedem Menschen treten während der Entwicklung eine unterschiedliche Anzahl und Schwere von Steinen im Flussbett auf, die den weiteren Fluss der Lebensenergie behindern können. Es handelt sich also um entwicklungsspezifische Herausforderungen oder (eher negativ ausgedrückt) um Entwicklungstraumata. Ist unser individuelles Stresstoleranzfenster eher eng, so können wir trotzdem aufgrund von individuellen Ressourcen dafür sorgen, dass unser Nervensystem nicht dauerhaft in einen nicht regulierten Zustand gerät. Als nicht reguliert sind Zustände zu bezeichnen mit extremer Über- oder Untererregung (wenn also der sympathische oder parasympathische Teil unseres Nervensystems unkontrolliert die Führung übernimmt). Bei Übererregung kann es zu Anspannung, Panik, Wut, Abwehr oder sogar Manie kommen, bei Untererregung zu Depression, Apathie und einem Gefühl des dauerhaften Abgeschnittenseins. Wir fühlen uns dann nicht mehr lebendig. Ein dysreguliertes Nervensystem kann sich insbesondere dann entwickeln, wenn in unserem Lebensflussbett schon viele Steine aus unserer Entwicklung liegen und aufgrund von zunehmendem Stress oder einem erneutem Trauma unsere Ressourcen nicht mehr ausreichen, um dauerhaft in einem balancierten Zustand zu bleiben.  Das Tolle ist aber, dass du im Laufe deines Lebens ständig deine Ressourcen vergrößern kannst, um so an individueller Stärke und Resilienz (Elastizität) zu gewinnen, das heißt wir haben immer die Möglichkeit, wieder in unseren ,,normalen“ Lebensfluss zurückzukehren, indem wir traumatische Erfahrungen integrieren, das heißt die blockierte Lebensenergie wieder ins Fließen bringen. 

Stärke deine Ressourcen

Jede Sache, Person, Tat, Fähigkeit, die in Zeiten der Not unterstützend wirkt und Stärkung/Hilfe anbietet bzw. ermöglicht, ist eine Ressource und kann dir helfen, nach belastenden Ereignissen wieder in den normalen Lebensfluss zu gelangen und vielleicht noch stärker zu werden, also dein individuelles Stresstoleranzfenster zu weiten und so ein integriertes Selbstgefühl zu behalten. Vielleicht erkennen wir dann rückblickend auch einen Sinn in allem und können uns immer öfter so sein lassen wie wir sind. 

Selbstfürsorge und Selbstverantwortung können auch dazu beitragen, dass du in ,,schlechten“ Zeiten bei dir bleibst – denn ich bin mir sicher: Das Leben ist für und nicht gegen uns. 

Ich hoffe, dass du durch meinen Artikel ein wenig Einblick in die Entstehung deiner Emotionen und damit auch deines Verhaltens gewinnen konntest und so vielleicht auch mehr Verständnis für dich entwickeln kannst – letzten Endes ergibt alles, was du fühlst Sinn, dein Gehirn ist aber auch plastisch und kann sich Zeit deines Lebens verändern – wenn du also zum Beispiel an einer Depression erkrankt bist, heißt das nicht, das dieser Zustand so bleiben wird… Du kannst immer wieder aufstehen und dein Gehirn kann dazulernen!

In diesem Sinne – hab viel Freiheit, Licht und Liebe! 

Selbstheilungskräfte aktivieren

Selbstheilungskräfte aktivieren

Dein Körper ist ein Wunderwerk und stets auf die Aufrechterhaltung der inneren Homöostase (Gleichgewicht) bedacht, gleichzeitig aber auch stress-sensibel und störanfällig. Krankheit (oder Symptome) entsteht aber erst dann, wenn die Summe der auf den Körper und auf die Psyche einwirkenden (krankmachenden) Reize unsere individuellen Kompensationsmöglichkeiten übersteigt. Diese Kompensationsmöglichkeiten sind von Mensch zu Mensch sehr verschieden und entstehen aus der Zusammensetzung verschiedener Faktoren, wie

  • der genetischen Disposition
  • der epigenetischen Prägung 
  • der eigenen Biographie bzw. biographischer Ereignisse
  • toxischen Belastungen
  • Fehlernährung
  • mikrobiologischen Einflüssen
  • Stress
  • Somatischen Veränderungen

Wir entwickeln Symptome, wenn das Fass überläuft bzw. das Ausmaß unserer individuellen Kompensationsmöglichkeiten überschritten wird. In diesem Verständnis ist Krankheit also nie monokausal, sondern ganzheitlich zu verstehen. Eine Krebserkrankung betrifft nicht nur ein Organ, sondern das gesamte System, also den ganzen Menschen. Dieses Bild steht entgegen der heutigen Schulmedizin, die oft sehr spezialisiert ist und auf einer Ebene behandelt. Naturheilkunde kann dazu beitragen, dass deine Selbstheilungskräfte, die in jedem von uns jederzeit (oftmals außerhalb unserer Wahrnehmung) arbeiten, auf unterschiedlichen Ebenen aktiviert werden. Sie beinhaltet die Ernährungs-/Fastentherapie, die Hydrotherapie (Wasseranwendungen), Bewegungstherapie, Ordnungstherapie (Mind-Body-Medizin), Phytotherapie sowie regulierende Verfahren.

,,Die ärztliche Kunst besteht darin, den Prozess der Selbstheilung zu unterstützen – auf körperlicher Ebene ebenso wie auf psychischer Ebene. Denn beide sind untrennbar miteinander verbunden.“ (Gerald Hüther)

Ein guter Arzt oder Therapeut ist sicher viel wert, noch wertvoller ist es aber, den eigenen inneren Heiler zu entdecken und in die Eigenverantwortung zu gehen. Sehr interessant finde ich zum Beispiel, dass im Rahmen von Psychotherapie die eigentliche Methode (also ob du nun Verhaltenstherapie oder eine systemische Therapie machst oder oder) nur 15% des Heilerfolges ausmacht. Viel wichtiger ist, ob dir im Rahmen der Therapie Empathie entgegengebracht wird, ob dir der Therapeut also sympathisch ist. Wenn nicht – lass es lieber oder such so lange nach jemandem, bis derjenige ein gutes Gefühl in dir hervorruft.

Aber nun zurück zu unserem eigenen inneren Heiler – wusstest du zum Beispiel, dass du schon mit 15 Minuten Bewegung/Tag positive Effekte für deine Gesundheit erzielen kannst?

Unser Körper tut immer sein Bestes und wir sollten ihn liebevoll bei seiner Arbeit unterstützen, denn die Stärkung unseres Immunsystems auf unterschiedlichen Ebenen ist die beste Krankenversicherung. 

Wichtig ist auch, dass wir unsere internale Kontrollüberzeugung stärken, um unsere Selbstständigkeit zu fördern. Dies bedeutet, dass wir (im Gegensatz zur externalen Kontrollüberzeugung) nicht davon ausgehen, dass unsere eigene Gesundheit reines ,,Schicksal“ ist, sondern dass ein Ereignis (zumindest teilweise) die unmittelbare Konsequenz unseres Verhaltens ist, dass wir also selbst unsere Lebenswirklichkeit mitgestalten können.

Selbstheilungskräfte auf unterschiedlichen Organebenen des Körpers 

Ist unser allgemeines Energielevel herabgesetzt und sind wir häufig müde, erschöpft und infektanfällig, so ist es sehr wichtig, nicht nur einen allgemeinen Blick auf unser Immunsystem zu werfen, sondern speziell unterschiedliche Organebenen zu betrachten – allem voran unseren Magen-Darm-Trakt. Denn heute wissen wir, dass der Darm über 80% aller Immunzellen beherbergt und dass eine kranke Darmflora (eine sogenannte Dysbiose) zu einer Erkrankung des gesamten Organismus wesentlich beiträgt. Der Darm ist mit einer Gesamtfläche von 300-500 qm unsere Hauptkontaktfläche zur Umwelt. Eine intakte Darmflora reguliert den Fettstoffwechsel, baut lebenswichtige Vitamine auf (beugt so Nährstoffmangel auf Zellebene vor) und baut Gifte und Krankheitserreger ab. Hier liegt also ein wichtiger Schlüssel, wenn wir unsere Selbstheilungskräfte zum Beispiel durch gezielte Ernährung unterstützen wollen. Auch eine Entlastung in Form von Fasten kann die Qualität und Effizienz unserer Selbstheilungskräfte verbessern. Der Darm ist ein wirklich sehr faszinierendes Organ und füllt bereits Bücher mit medizinischem Wissen – hierüber bald mehr. Wichtig ist nur, dass du zunächst weißt, wie eng der Darm mit unserer körperlichen, aber auch seelischen Gesundheit (über die sogenannte Darm-Hirn-Achse) in Verbindung steht. Auch auf der Ebene der Leber können wir viel für uns tun – denn die Leber ist nicht nur das Entgiftungsorgan und schützt mit dieser Funktion den gesamten Körper vor schädlichen Substanzen, sondern auch Speicher für Glukose, Vitamine und Mineralien. Darüber hinaus gilt sie in verschiedenen Kulturen als Sitz der Gefühle. Die Fettverbrennung ist eher anstrengend für die Leber, daher wäre zum Beispiel eine Idee einmal die Woche die Leber vormittags zu entlasten und nur Obst und Gemüse zu essen.

,,Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ (Galileo Galilei)

Jeder Mensch besitzt eine ihm innewohnende Weisheit, eine innere Stimme oder Intuition. Oft genug ist diese innere Stimme aber von äußerem Geplapper überlagert – wir trauen dann im Hinblick auf unsere Gesundheit mehr irgendwelchen Experten oder Professoren als unserem eigenen gesunden Menschenverstand, obwohl wir uns selbst am besten kennen und unsere Selbstheilungskräfte mächtiger sind als wir für möglich halten. 

Hör nicht auf Ärzte oder Therapeuten, die dir Dinge erzählen, die sich für dich im Inneren nicht stimmig anfühlen oder die dir am Ende sogar erzählen wollen, du seist ,,austherapiert“. Wenn du so jemanden triffst, dann meide denjenigen wie die Krankheit selbst, denn so etwas gibt es nicht – hör auf deine eigene Intuition und fang an, dich so gut es geht um dich selbst zu kümmern, dann wirst du selbst dein bester Arzt. Der Mensch ist in die Rhythmen der Natur eingebunden und die Natur versucht so gut wie möglich uns bei unserer Potentialentfaltung zu unterstützen. Eine rhythmische Alltagsgestaltung hilft daher beim Wohlergehen: regelmäßige Zeiten zum Entspannen, Essen, Schlafen, Arbeiten oder zum Verweilen in der Natur.

Auch die Liste der Therapieformen, um deine Selbstheilungskräfte zu fördern, ist lang: Yoga, Osteopathie, Manuelle Therapie, Aktivierung der Atmung, Methoden zur Tiefenentspannung etc. – suche dir das für dich Passende heraus.

Ähnlich der Krankheitsentstehung können wir aber auch untersuchen, wie Gesundheit entsteht bzw. was dazu beiträgt, dass wir uns gesund ,,fühlen“ und auch nach schweren Schicksalsschlägen bzw. Krankheit den Mut nicht verlieren. Aaron Antonovsky war ein Medizinsoziologe und begründete den Begriff der ,,Salutogenese“. Bei der Salutogenese (also der Erklärung zur Entstehung von Gesundheit) kommt es ganz wesentlich darauf an, ob das, was wir erleben, als sinnhaft empfunden wird. Wenn wir nach der Botschaft einer Erkrankung fragen und nicht in der Opferhaltung verharren, fällt es uns leichter, selbstwirksam Schritte zu initiieren, um in die natürliche Ordnung der Natur zurückzukehren.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude bei der Entdeckung deiner Selbstheilungskräfte – auch wenn ich dich nicht aus deiner Eigenverantwortung entlassen werde, unterstütze ich dich gerne, wenn du weitere Fragen hast oder einfach nur in Kontakt treten möchtest.

Hab viel Freiheit, Licht und Liebe!

Körpertherapie, tanz, achtsamkeit, entspannung, Traumabewältigung

Körpertherapie oder Tanz um dein Leben

In meinem Artikel über die Neurobiologie der Angst habe ich dir schon einige Grundlagen über die Entstehung von Angst auf neurobiologischer Ebene erklärt und wie eintreffende Reize in unserem Gehirn verarbeitet werden. Heute möchte ich dir ein bisschen näher erklären wie traumatische Erfahrungen entstehen und wie diese im Körper als Überlebensenergie gespeichert werden.

Was ist Trauma?

Die meisten Menschen denken beim Begriff Trauma immer an die ganz großen Katastrophen – Krieg, sexueller oder körperlicher Missbrauch. Aber das ist viel zu eng gedacht – inwieweit Erfahrungen für einen Menschen traumatisch sind oder nicht, hängt sehr vom Individuum, vor allem dessen Vorerfahrungen und den individuellen Bewältigungsstrategien und Verarbeitungsmöglichkeiten ab und dies wiederum vom persönlichen Stress-Toleranz-Fenster (dazu bald mehr). Werden unsere persönlichen Bewältigungsstrategien überfordert, reagiert unser System sowohl mit einer immensen Ausschüttung von Stresshormonen aus den Nebennieren (Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol) als auch mit einer den gesamten Körper betreffenden enormen Anspannung. Diese Anspannung führt zu einer Muskelkontraktion, die so stark (wir versuchen automatisch in eine fötale Schutzhaltung zu gehen) sein kann, dass wir sie teilweise nur über ,,Abzittern“ wieder abbauen können.

Hier ein Bild:

Müssen sich Menschen einer Operation unterziehen, so passiert das heutzutage natürlich mittels moderner Narkose. Trotzdem und obwohl unser Bewusstsein ausgeschaltet ist, kann der Körper den Eingriff als extremen Stress wahrnehmen. Nach der Operation kommt es häufig zu einem unwillkürlichen Zittern, der Körper will sich der festgehaltenen Überlebensenergie wieder entledigen und sozusagen sein System reinigen. Dieses Zittern ist nicht pathologisch – es dient der Selbstregulation. Es wäre also falsch diesen Menschen zu beruhigen und sogar schädlich zu versuchen das Zittern zu unterdrücken, denn dadurch könnte die festgehaltene Energie im Körper gespeichert werden. Es entstehen ,,Energieblockaden“ im System, das heißt im Körper festgehaltene Überlebensenergie, das ,,Trauma“ oder die Überlebensenergie liegt fragmentiert in unserer Neurobiologie und, wenn der Stress unser System nicht wieder ganz verlassen hat, können äußere Trigger zu einer Reaktivierung führen. Diese Trigger können auch unbewusst sein.

Körpertherapie, das Erwachen des Tigers

Viele Menschen tragen angstvoll im Körper gespeicherte Überlebensenergie ohne das sie es wissen. Diese kann bereits in unseren Ahnen gewirkt und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das Leben fühlt sich dann schwer an, weil wir unbewusst soviel Anspannung im Körper haben, wir entwickeln Glaubenssysteme (z.B. die Welt ist ein feindlicher Ort). Traumatische Erfahrungen können auch emotionaler Natur sein, denn unser Körper unterscheidet nicht zwischen einem seelischen und einem körperlichen Trauma.

Es kann sein, dass wir schon als Kind viele vermeintlich ,,kleine“ Einschläge in unserem Nervensystem erlebt und abgespeichert haben, die aber unser unreifes Nervensystem überfordert haben – dadurch wurde dann immer wieder angstvolle Energie im Körper gespeichert. 

So hat ein Baby zum Beispiel eine sehr ängstliche, unsichere Mutter – sie kann ihr Bestes tun (und ich glaube daran, dass wir alle zu jeder Zeit versuchen unser Bestes zu tun) – trotzdem nimmt der Säugling bereits vor Beginn der Sprachentwicklung die Angst und evtl. die Überforderung wahr und speichert sie in seinem kleinen, noch ganz offenen System. Kinder sind ungeheuer resiliente (widerstandsfähige) Wesen und trotzdem (da sie auf Bindung angewiesen sind), kann es sein, dass sie die bereits von ihren Eltern unbearbeiteten ,,Energieblockaden“ ganz automatisch in ihren Körper übernehmen. 

Wenn wir wirklich frei sein wollen und unser ganzes Potenzial nutzen wollen, ist es sehr ratsam nicht nur mit dem Verstand zu arbeiten – du kannst dir tausendmal sagen: ich bin schön, ich bin schlau, ich bin gut genug – wenn du das nicht in deinem Körper fühlst, weil du in deiner Prägezeit durch angstvolle Energie andere Glaubenssystem in deinem Unterbewusstsein hast, ist es sinnvoll zunächst einmal die Körperhaltung zu ändern und die festgehaltene Energie langsam (ganz langsam!) zu lösen. Das was du sein möchtest musst du auch verkörpern und das geht viel besser, wenn die alte gehaltene Energie dein System verlassen hat, sie sozusagen abgeflossen ist oder die alten Verschaltungen rausgeflogen sind.

Mach was mit deinem Körper – tanz, mach Yoga, TRE oder andere achtsame Köpertherapien.

Und wenn du eine emotional sehr intensive Vergangenheit hast, zum Beispiel weil deine primäre Bindungsperson emotional instabil war oder weil wir körperliche Grenzerfahrungen gemacht haben, lass dich zunächst professionell begleiten – wenn die Überlebensenergie, die einige von uns im Körper gespeichert haben, freigesetzt wird, kann das nämlich dem Erwachen eines Tigers ähneln…

Hast du Fragen – dann melde dich gerne bei mir und hör mal Henning Wehland – Tanz um dein Leben ☺

Übrigens -beim Loslassen und integrieren alter festgehaltener Ängste kann es sehr sinnvoll sein deinen Körper mit Mikronährstoffen zu unterstützen, denn Stress verbraucht auch auf Zellebene sehr viel Energie!

In diesem Sinne – lass es dir gut ergehen und steh wieder auf!

Vitamin D Beratung Immunsystem

Vitamin D als Schlüssel bei der Abwehr von Infektionskrankheiten Teil I

Wenn wir über das richtige Wissen verfügen fällt uns die selbstbestimmte Fürsorge für unsere eigene Gesundheit viel leichter. Damit schwindet die Angst und die Abhängigkeit von vermeintlichen Fachmännern oder Fachfrauen. Heute möchte ich dir noch ein wenig mehr über den positiven Nutzen eines ausreichend hohen Vitamin D Spiegels erzählen.

Vitamin D reguliert tausende von Genen im menschlichen Erbgut, Rezeptoren für Vitamin D finden sich in jedem Zellkern jeder Körperzelle. Wie du sicherlich weißt spielt das Sonnenhormon eine tragende Rolle im Immunsystem – aber nicht nur im Hinblick auf Infektionskrankheiten – es hilft auch bei der Immunüberwachung zum Beispiel im Rahmen der Entstehung von Krebserkrankungen und bei vielen anderen Krankheiten, deren Ursache meist in chronisch-entzündlichen Prozessen liegt (hierzu folgen noch Blogbeiträge ☺). Auch unser Gehirn funktioniert besser bei höheren Vitamin D Werten. Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken ist ab einem Wert von 50 ng/ml oder 125 nmol/l am geringsten und auch das Krebsrisiko ist ab diesem Wert optimal reduziert.

Hilft Vitamin D vor einem schweren Covid-19 Verlauf?

Laut einer israelitischen Studie kann ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel sogar den entscheidenden Unterschied machen wenn es darum geht ob wir einen leichten oder einen schweren Covid-19 entwickeln. Das wir im Winter natürlicherweise anfälliger für Infekte sind, ist nichts Neues – manche Fachmenschen sprechen im Hinblick auf das gehäufte Auftreten dieser Erkrankungen sogar von ,,Verdunkelungserkrankungen“, da der Vitamin D Spiegel ab Oktober rapide sinkt und somit auch unsere körpereigene Abwehr nachlässt.

Wie wichtig ist Vitamin D für unser Immunsystem?

Vitamin D hilft unserem Immunsystem adaptiv zu reagieren – so kann es viel besser Viren schnell eliminieren. Beim Auftreten von Viren (beispielsweise in der Lunge) wird eine ganze Kaskade von Genen aktiviert, die dann ganz schnell den Virus eliminieren können. Dies gilt nicht nur für Covid-19, sondern für alle anderen sogenannten Erkältungs- oder (wie wir jetzt wissen) ,,Verdunkelungs“krankheiten inklusive der Influenza.

Ich mag Bilder, mein Gehirn lernt so besser – und als Bild möchte ich dir für den oben genannten Vorgang heute einen Airbag anbieten – ein ausreichend hoher Spiegel an Vitamin D verhindert nicht, dass wir uns infizieren so wie der Airbag nicht verhindert, dass wir einen Unfall haben. Aber der Airbag verhindert, dass der Unfall schlimme Konsequenzen hat und so verhindert auch Vitamin D, dass die Infektion schlimme Folgen hat (bei Corona wären wir also vor einem scheren Verlauf viel besser geschützt).

Vielleicht hast du schon einmal in den Medien vom sogenannten Zytokinsturm gehört?! Zytokine sind proentzündliche Botenstoffe, die bei der Reaktion unseres Immunsystems gebildet werden. Durch einen hohen Vitamin D Spiegel wird verhindert, dass diese Zytokine (im Zusammenhang mit Covid-19 wurde auch häufiger von diesem Sturm gesprochen) freigesetzt werden bzw. die Reaktion läuft sehr viel milder ab. Genau dieser Zytokinsturm ist aber für die schweren Verläufe im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion verantwortlich. 

Wie wirkt Vitamin D präventiv?

Die präventive Wirkung von Vitamin D gilt auch für andere Infektionskrankheiten wie zum Beispiel die Influenza. Hier hat man herausgefunden, dass der Vitamin D Spiegel umgekehrt mit dem Auftreten von Influenza korreliert – je niedriger also der Vitamin D Spiegel desto höher die Wahrscheinlichkeit des Ausbrechens der Influenza. 

Auch das Anheben anderer Mikronährstoffe im Sinne einer guten Prävention, aber auch bereits nach Auftreten der Erkrankung, ist sehr sinnvoll um schlimme Krankheitsverläufe zu verhindern. 

Der gewaltigste Unterschied im Hinblick auf das Risiko einer schweren Virusinfektion ist alleine der Unterschied zwischen Sommer und Winter. Das Risiko für einen tödlichen Covid-19-Verlauf ist im Sommer 18x geringer.

Nicht nur der Selbstschutz steigt mit Anheben des Vitamin D Spiegels. Auch die Infektiosität einer Gruppe, deren Mitglieder alle einen hohen Vitamin D Spiegel (hoch im Sinne von > 50 ng/ml) aufweisen, ist ca. 3x geringer. Ein hoher Vitamin D Spiegel bedeutet damit auch einen viel, viel besseren Fremdschutz. 

Ich bin von den positiven Wirkungen der Sonne und des Sonnenhormons fasziniert – soll ich dir helfen dich selbstfürsorglich um deinen Vitamin D Spiegel und andere Mikronährstoffe zu kümmern, dann melde dich gerne über das Kontaktformular – dann kann der nächste Winter kommen….

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