Der falsche Protest – von Hans-Joachim Maaz

Ein lesenswerter Artikel über die tiefenpsychologischen Hintergründe unseres derzeitigen narzisstisch-,,normopathischen“ gesellschaftlichen Systems. Zufälligerweise mit einem Artikel-Bild vom Lübecker Marktplatz. Über den schnellen Wechsel von Projektionsflächen zum Ausagieren von Angst, Hass und Wut infolge eines früh von sich selbst entfremdeten Lebens und einem kompensatorisch errichtetem ,,Größenselbst“.

https://www.manova.news/artikel/der-falsche-protest

Und hier noch etwas Schönes – sei willkommen – auch bei mir beim Ehrlichen Mitteilen oder traumasensibler Begleitung….

Buchempfehlung: Quintessenzen – Überlebenskunst für Anfänger von Sven Böttcher

Sven Böttcher erkrankt 2005 an Multipler Sklerose und ist nach schwerem Verlauf Ende 2007 fast gelähmt. Er entscheidet sich auf eigene Gefahr für einen Gesundungsweg abseits der Schulmedizin und nutzt die ihm verbleibende Zeit, um seinen Töchtern ,,alles Hilfreiche für den Überlebensweg“ aufzuschreiben. Inzwischen ist Böttcher genesen trotz oder vielmehr weil er das Krankensystem verließ, Experten seither meidet und sich eigenverantwortlich um seine Gesundheit kümmert.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors hier nun also mein Lieblingsabschnitt aus seinem wunderbaren Buch Quintessenzen – Überlebenskunst für Anfänger. Eine Abhandlung über mein großes Vorbild Jesus Christus, ein Rebell, der von den Kirchen doch allzu oft nur zur Machtausübung missbraucht wird:

J.C.

Über Jesus muss man nicht viel wissen. Allerdings muss man das wissen, was einem die Religionslehrer leider nicht sagen, jedenfalls nicht laut und deutlich, und die komischen Kirchengestalten erst recht nicht. Eines nur, nämlich: Jesus war der größte Revolutionär, den die Welt je gesehen hat. Völlig unerheblich ist dabei die Frage, ob er tatsächlich ,,gelebt“ hat, ob irgendwas von dem, was in der Bibel steht, im journalistischen Sinn ,,wahr“ ist, und noch viel unerheblicher ist, ob Jesu biographische Daten bei den ägyptischen Erfindern des alten Horus abgekupfert waren. Entscheidend ist, dass Jesus immer noch lebt, weil seine Idee lebt. Und was ist das für eine Idee!

Jenseits aller ihm zugeschriebenen Regeln, Gebote und so fort hat Jesus vor allem eins gesagt:

Du bist frei.

Vor allem bist du frei Entscheidungen zu treffen, und das in jeder Sekunde deines Lebens. Klingt selbstverständlich für geborene Demokraten wie uns, woraus du dann gleich ableiten darfst, dass Jesus die Demokratie erfunden hat. Seine Idee war nämlich ganz neu und ganz und gar unerhört, als er sie aussprach in einer geordneten Welt voller Sklaven und Geburtsrechte. Jesus war der Erste, der darauf bestand, jeder Mensch sei frei.

Du bist durch nichts verhindert, dich großartig zu verhalten, im Rahmen deiner Möglichkeiten. Und genauso wenig bist du gehindert, dich beschissen zu verhalten. Es ist deine Entscheidung und deshalb ist beschissenes Verhalten auch nicht zu entschuldigen. Cineastisch gesagt: Welche Seite der Macht du wählst, was du tust, ja sogar was du worüber denkst und ob du dein Leben für eine gute Sache oder eine miese führst, liegt allein bei dir. Darth Vader oder Luke?

Verschweigen wir, dass die Interpreten des grandiosen Revoluzzers alles vermasselt haben, von den Kreuzzügen bis zur evangelischen Hochzeitszeremonie auf dem Lande. Verschweigen wir das alles, es ist kein schönes Thema. Vergiss die Kirche.

Mir persönlich waren die Vorgänger Jesu, die Stoiker, immer erheblich sympathischer als die Nachfolger des Revoluzzers. Bei den Stoikern war alles immer sauber geordnet, der Kosmos fand Berücksichtigung, zum Glück, was er bei den Christen eher gar nicht tut, am Ende war man gut aufgehoben, im Leben wie im Tod. Aber eben dort, wo einen das Schicksal hingestellt hatte, womit auch die größte Schwäche dieser Denkart beschrieben ist.

Dir wird auf dem Sinn zum Leben auch der Buddhismus gefallen, weil er bei nicht allzu genauer Betrachtung so wunderbar wenig verlangt und so schön friedlich ist, aber wenn du ganz genau hinsiehst, wirst du feststellen, dass Jesus, im Kern, den entscheidenden Schritt weitergeht als der Buddhist. Den musst du nicht machen, denn er tut weh. Aber du musst ihn kennen und verstanden haben.

Ob Jesus nun tatsächlich gelebt hat oder eine gelungene Erfindung war: Der Mann hat die Latte unglaublich hochgelegt und – was entscheidend ist – dein mögliches Scheitern berücksichtigt und gleich mal vorneweg vergeben. Gemessen wirst du alleine an deinem Bemühen und niemand, nicht du und nicht irgendwer sonst, kann sein wie Jesus. Wenn Goethe über seinen sterbenden Faust schreibt, ,,Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen“ und seinen gescheiterten Gescheiten so dem Teufel von der Klinge springen lässt, dann fasst er damit den Kern in Worte. Denn darum geht’s, täglich. Zu wissen, was richtig ist, und sich zu bemühen, nach Kräften, danach zu handeln. Zu scheitern und sich wieder zu bemühen. Ein Leben lang.

Du wirst leiden, wenn du das versuchst. Du wirst nicht leiden wie Jesus, aber du wirst leiden. Mehr als der Buddhist, der zwar weiß, dass Leben Leiden ist, das aber auf dem Weg ins Nirwana gar nicht so schlimm findet.

Du wirst es schlimm finden, für dich. Jesus fand es schlimm, für sich. Aber er wusste, dass es keinen anderen Weg gibt, und darin lag sein Trost. Lass Liebe deinen einzigen Leitstern sein, sei nachsichtig, vergib alles, was du kannst, und sei dir immer im Klaren darüber, dass du frei bist. In jeder Sekunde deines Lebens.

Und sollte man dich am Ende ans Kreuz schlagen nach einem Leben geprägt vom Bemühen zu lieben und solltest du immer noch trotzig das einzig Wahre konstatieren, nämlich: ,,Und trotzdem liebe ich“, sei versichert, dass du nicht verloren gehst. Denn auch hier treffen sich Jesus, seine buddhistischen Freunde, Stoiker, Planck und die Quantenphysiker in einer fundamentalen Gewissheit: In diesem Kosmos geht nichts verloren.

(Sven Böttcher – Quintessenzen – Überlebenskunst für Anfänger)

Verletzlich sein

„Die ganze Sache ist die, daß die Menschen glauben, es gebe Situationen, in denen man mit den Menschen ohne Liebe umgehen dürfe; solche Situationen gibt es aber nicht!“

Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910

Warum Einsamkeit und Stress im Körper die Ursachen allen psychischen Leidens sind

Im Folgenden möchte ich einen Text von Gopal Norbert Klein mit dir teilen, in dem er erklärt warum es so etwas wie eigenständige psychische Krankheiten gar nicht gibt und warum das Wiederherstellen von sicherem Kontakt/Beziehungen auf Basis der Polyvagaltheorie zu persönlicher und gesellschaftlicher Transformation führt. Gopal hat ein eigenes Therapieverfahren zur Auflösung von Bindungs- und Entwicklungstrauma entwickelt, bei dem es darum geht aus der Kindheit stammende Gefahrenprojektion und die damit einhergehende Aktivierung im Körper durch Mitteilen im Hier und Jetzt schrittweise aufzulösen um so die Beziehungsfähigkeit zu verbessern. Am Ende des Textes findest du einen Link zu einem Youtube-Video indem er die Methode genauer erläutert.

https://www.traumaheilung.net/wp-content/uploads/Angst-Depression-Abh%C3%A4ngigkeit-Burnout.pdf

Es ist immer jemand da und Kontakt ist immer möglich 🙂

Fühlst du dich auch in diesen Zeiten manchmal ängstlich und einsam und hast Interesse an Kontakt und Austausch, komm zum Ehrlichen Mitteilen! Möchtest du eine sichere Begleitung auf Basis der Polyvagaltheorie mit fundierter Psychoedukation, biete ich dir sehr gerne Trauma- (Stress-)sensible Begleitung an!

Moderne Traumatherapie – Regulation durch Mitteilen von Gefühlen in Beziehung

,,Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20)

Mit Psychotherapie und der Abgabe von Eigenverantwortung wird viel Geld verdient. Allein das eigentlich heilsame daran – der sichere bedingungslos wohlwollende Kontakt zu einem anderen Menschen (die ,,korrigierende“ Beziehungserfahrung) – wird dabei selten in den Fokus genommen. Wir unterhalten uns über mentale Kinoprojektionen, es wird in der Vergangenheit rumgewühlt und auf Lehrbuchkonzepte zurückgegriffen. Die ,,scheinbaren“ Probleme des Patienten im Außen wirken saugend auf den Therapeuten – er schaltet irgendwann innerlich ab und wird dafür gut bezahlt. Der eigentlichen Ursache vieler Leiden – Bindungs- und Entwicklungstrauma – sind sich viele Therapeuten nicht einmal bewusst, da sie das System, dass auf diesen ,,Störungen“ aufbaut, mit bedienen und nicht selten ihr eigenes Bedürfnis nach Nähe in Form eines Pseudokontaktes über die therapeutische Rolle befriedigen. Was aber wenn der Therapeut ,,gestört“ ist? In einer narzisstisch-normopathischen Gesellschaft nicht unwahrscheinlich – Selbst-Erhöhung durch Therapie anderer.

Dabei geht es eigentlich immer um die Beziehung/ den Konatkt an sich, auf (unbewusst aus der Kindheit stammende) projizierte Gefahr bei zwischenmenschlicher Nähe und der damit einhergehenden Aktivierung im Organismus. Mit den neurophysiologischen Auswirkungen von frühen Stresserfahrungen im Körper und der möglichen Dysregulation/dauerhaften Aktivierung des autonomen Nervensystems kennen sich leider die allerwenigsten aus. Im besten Fall verschlechtert sich die Situation des Patienten dadurch nicht, im schlimmsten Fall und nicht selten kommt es zu Verschlechterung (indem altes Traumamaterial hochgespült wird), durch stigmatisierende Diagnosen und Psychopharmaka zu Opfern eines in sich gestörten gesellschaftlichen Systems, dass Kontakt und Nähe nurmehr über Rollenspiele (Therapeut/Patient) zulässt und sich ansonsten hinter FFP2-Masken/Plexiglasscheiben versteckt und das Gegenüber als potenziell gefährliche Virenschleuder sieht. Auf der Kompensation von (oft bereits in der Kindheit im Nervensystem angelegtem) Stress durch destruktive Beziehungsmuster/Konkurrenzdenken basieren ganze Wirtschaftszweige und weite Teile unseres kapitalisierten Gesundheitssystems.

In meiner kleinen neu eröffneten Privatpraxis für trauma- (stress-)sensible Begleitung biete ich EM (Ehrliches Mitteilen) an. EM ist ein Selbsthilfetool, welches durch den Traumatherapeuten Gopal Norbert Klein entwickelt wurde. Anstatt uns zu betäuben oder unsere nicht integrierten Emotionen (Wut und Trauer) auszuagieren oder weiter zu unterdrücken, lernen wir sie mitzuteilen. Durch diese ,,korrigierende Beziehungserfahrung“ (der Erfahrung, dass unser Gegenüber trotzdem die Beziehung nicht beendet) wird es ruhiger in uns und damit gleichzeitig auch im Außen. EM findet in einer Gruppe mit max. 6 Personen statt. Es liegt im Interesse der Idee, dass auch andere Gruppenmitglieder mal für einen Abend die ,,Leitung“ übernehmen, damit möglichst viele lokale Gruppen entstehen. Dazu lade ich herzlich ein.

Ehrliches Mitteilen Lübeck

Ich biete EM montags um 18:30 an und freue mich über jeden Interessenten.

Folgendes sehr inspirierende Interview mit Jens Lehrich und Gopal Norbert Klein möchte ich dir für weitere Informationen ans Herz legen:

Und hier noch eine wunderbare Anleitung, um dein Mitgefühl zu wecken, auch wenn dich gerade jemand vielleicht sehr triggert:

Die Friedenstreiber

Im Folgenden möchte ich einen Artikel sowie eine 18-minütige Reportage (s.u.) mit dir teilen, der auf Manova.News erschienen ist:

Samstag, 04. November 2023, 15:00 Uhr
~3 Minuten Lesezeit

Die Friedenstreiber

Bei der dritten Friedenskonferenz in Wasserburg versammelten sich Ende Oktober über tausend Menschen und suchten Wege, wie trotz der vielen Kriege weltweit Frieden wieder gelingen kann.

Inmitten des kriegsbesoffenen Westens gab es eine Ausnüchterungszelle: die mittlerweile dritte Friedenskonferenz, die am 28. Oktober 2023 im oberbayerischen Wasserburg am Inn stattfand. Rund 1.200 Menschen waren angereist. Als Referenten geladen waren der Theologe Eugen Drewermann, der Friedensforscher Daniele Ganser, die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz und die Astrologin Silke Schäfer. Einen ganzen Tag lang füllten die ergreifenden Vorträge und die musikalischen Darbietungen auf Weltklasseniveau die riesige Turnhalle. Die Manova-Redaktion war vor Ort und begleitete die Veranstaltung mit der Kamera.

von Madita Hampe, Nicolas Riedl

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius forderte kürzlich im ZDF einen Mentalitätswechsel: „Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte.“ Über tausend Menschen auf der ausverkauften Friedenskonferenz wollten sich ganz und gar nicht an diesen Gedanken gewöhnen. Ein Mentalitätswechsel wurde hingegen schon angestrebt, jedoch in die diametral andere Richtung; weg von der Kriegslogik hin zu einer Welt, in der die Menschen Konflikte nicht mehr mit (Waffen)Gewalt lösen.

So strömten Menschen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum in das beschauliche Wasserburg am Inn, um an diesem Mentalitätswechsel mitzuwirken. Für eine Friedensveranstaltung dieser Größenordnung einen Raum zu finden, ist gar nicht so einfach, wie Veranstalter Erich Hambach kürzlich in einem Manova-Interview ausführte. Während Kriegstreiber in den nobelsten Hotels residieren können, müssen Friedensaktivisten einen an den Nerven zehrenden Cancel-Culture-Spießrutenlauf überstehen, bis sie endlich eine passende Location gefunden haben. Eine zu einem städtischen Schwimmbad gehörende Turnhalle war der Austragungsort, der bis zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn geheim gehalten wurde, um einschlägig bekannte „Störer“ nicht auf den Plan zu rufen, die die Konferenz in irgendeiner Weise sabotieren könnten.

Nichtsdestotrotz hatte eine Reihe von Lokalpolitikern die Flügelschläge der Friedenstauben vernommen und behelfsmäßig ein überschaubares Gegenprotest-Bündnis ins Leben gerufen. Den politischen Beißreflexen erlegen, verunglimpfte das Bündnis die Veranstalter, Redner und Teilnehmer der Friedenskonferenz bar jeder Evidenz als rechtsoffen und antisemitisch. Von den Teilnehmern gingen angeblich Hass, Hetze und Desinformation aus; sie wurden offenbar als gefährlicher angesehen als Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Vor dem Schwimmband versammelten sich letztlich circa 40 Gegendemonstranten – ein Dreißigstel der Teilnehmer an der Friedenskonferenz – mit Current-Thing-Fahnen und drückten ihren Protest durch viel Lärm sowie inhaltsleeren Phrasen aus. Entsprechend gab es ein kleines Polizeiaufgebot. Doch schon wenige Meter diesseits des Eingangsbereichs war von der Minidemo nichts mehr zu hören und bis zum Ende – und damit neun Stunden später – harrten die selbsternannten Antifaschisten selbstredend nicht aus.

Das Programm war ausgesprochen vielseitig. Daniele Ganser brillierte mit seiner humorvollen Vortragsart, Hans-Joachim Maaz berührte viele der Anwesenden durch ein mutiges Sich-verletzlich-Zeigen und der Theologe Eugen Drewermann zog mit seiner ergreifenden Rede die 1.200 Menschen in seinen Bann. Statt sich in eskapistischer Licht-und-Liebe-Rhetorik zu ergehen, beleuchtete er schonungslos die Abgründe unserer kriegerischen Zivilisation. Umrahmt wurden die Beiträge durch den Weltklasse-Gitarristen André Krengel.

Die Manova-Redaktion war mit einer Kamera vor Ort und hielt den Tag, die Stimmen und die Stimmung fest:


https://odysee.com/$/embed/@RubikonMagazin:d/++++Friedenskonferenz:f?r=AhKjfbvtw6UvUmQXhhddAmuxM157mCoX

„Die Friedenstreiber“


Musik: Jens Fischer Rodrian


Ich erzähl dir eine Geschichte – Stiftung gewaltfreie Kindheit

,,Eine friedliche Welt beginnt mit einer gewaltfreien Kindheit.“

Im folgenden Interview mit der wunderbaren Sylvie-Sophie Schindler geht es um die Wichtigkeit des Märchenerzählens. Märchen entsprechen ganz sicher nicht dem woken Zeitgeist, umso wichtiger daran zu erinnern wie wichtig das Märchenerzählen immer noch ist und wie wunderbar magisch die Welt ist, in die sie Kinder entführt. Sylvie ist übrigens derzeit eine meiner Lieblingsautorinnen – sie schreibt abseits vom Mainstream mit viel Herz und Authentizität, ist Philosophin, Erzieherin und betreibt einen eigenen YouTube Kanal, der sich für den guten Dialog einsetzt(s. Das Gretchen auf youtube). Für Sylvie gehört das Märchen erzählen auch in den Bereich aktiver Friedensarbeit, denn hier kann sich das Kind aktiv mit dem ,,Bösen“ auseinandersetzen, ein innerpsychischer Anteil, der in jedem Menschen zu finden ist und der aktiv integriert werden muss um sich nicht auf äußere Feindbilder, die uns heutzutage wieder an jeder Ecke angeboten werden, zu projizieren.

Die Stiftung Gewaltfreie Kindheit ist eine sehr unterstützenswerte Stiftung, die sich gegen Gewalt an Kindern in jedweder Form einsetzt. Auf der Internetseite kannst du eine kostenfreie Broschüre runterladen, die allerdings stellenweise nicht leicht zu lesen ist.

,,Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe, dann stellen sich die guten Manieren ganz von selbst ein.“ (Astrid Lindgren)

Hier die Internetseite der Stiftung gewaltfreie Kindheit:

Und hier das Interview mit Sylvie-Sophie Schindler:

Passend hierzu möchte ich auch ein Cover des Liedes ,,Sind so kleine Hände“ (ursprünglich von der Liedermacherin Bettina Wegner) der Band Berge mit dir teilen. Darin heißt es ganz passend zur heutigen Zeit am Schluss – ,,Leute ohne Rückgrat haben wir schon zu viel…“

Hab viel Freiheit, Mut und Liebe!

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